Hotelmarkt Düsseldorf 2011

Mrz 21st, 2011 | By | Category: Standorte, Weiteres

Gute Konjunktur, viele Messen – und ein Big Point gegen Köln

Man erkennt Anzeichen dafür, dass „die Achterbahnfahrt“ auf dem Düsseldorfer Hotelmarkt vorläufig ein Ende hat. In den vergangenen Jahren hatte vor allem das zyklische Messe-Business zu einer sehr volatilen Performance der Hotels in der NRW-Metropole geführt. Grund zum Optimismus leitet sich daraus ab, dass sich das zuletzt starke Angebotswachstum verlangsamen wird. Die Eröffnung des Hyatt Regency im Medienhafen am 15. Dezember 2010 markiert den vorläufigen Schlusspunkt einer langen Liste von neuen Hotels in Düsseldorf.

Der Bettenbestand in den Übernachtungsbetrieben der Stadt hat sich zwischen 2000 und 2009 um 51,4 % auf 22.972 erhöht, für die reinen Hotels steht gar ein Plus von 91 % zu Buche. Allerdings ist die Zahl der Betriebe in der Zeit gerade mal um knapp 10 % gestiegen, bei reinen Hotels um 30 %. Ein deutlicher Ausdruck einer strukturellen Veränderung des Marktes. Die durchschnittliche Betriebsgröße erhöhte sich von 155 Betten in 2000 auf 215 Betten in 2009. Die Kettenhotellerie hat zu Lasten von kleinen und mittelständischen Privathotels zugelegt.

Für 2011 kann man zuversichtlich sein

Die weiter anziehende Konjunktur, ein gut gefüllter Messekalender und der Eurovision Song Contest im Mai liefern den Hoteliers der Stadt viele Argumente
für Optimismus. Die Nachfrage nach Hotelübernachtungen wird wohl weiter steigen, der Zuwachs an neuen Hotelbetten voraussichtlich deutlich abflachen.
Und noch ein Argument, das die rheinische Rivalität mit dem großen Konkurrenten aus der Domstadt anheizen dürfte: Die Bettensteuer, die in Köln eingeführt wurde und in Düsseldorf eben nicht. Ein echter Standortvorteil gegenüber Köln, wo man Hoteliers und Businessgäste verprellt hat.

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